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Gute Nachricht für Immobilienbesitzer: Pinel-Gesetz verlängert

IMMOBILIEN

Die Regierung hat beschlossen, das Pinel-Gesetz für einen Zeitraum von vier Jahren zu verlängern. Trotz einiger Anpassungen bleiben die mit der Immobilieninvestition verbundenen Steuervorteile unverändert. Das Ziel der Regierung ist es, das Gesetz noch effektiver zu machen, als es heute ist.

Immobilie. Foto: iha.frWorum geht es genau? Das Gesetz, das nach der Ministerin für Wohnungswesen, Sylvia Pinel, benannt ist, wurde im Jahr 2015 eingeführt und bietet die Möglichkeit, von einer Einkommenssteuerermäßigung von bis zu 21 Prozent des Immobilienpreises (bis zu 63.000 Euro) zu profitieren.

Um allerdings in den Genuss dieser Steuerermäßigung zu gelangen, unterliegt der Kauf bestimmten Bedingungen, zum Beispiel muss der Käufer die Immobilie über einen Zeitraum von mindestens sechs Jahren vermieten. Der Steuerabzug variiert je nach Dauer der Mietverpflichtung: Bei einer Erstvermietung beträgt er 12 Prozent; für 9 Jahre Miete 18 Prozent und bei 12 Jahren Miete 21 Prozent.

Das Gesetz soll Investitionen in den Wohnungsneubau fördern, außerdem hat es für den Anleger den Vorteil, dass die Immobilie weitgehend durch Miet- und Einkommenssteuerminderung finanziert wird.

Die Ergebnisse der Einführung dieses Gesetzes zeichnen insgesamt ein positives Bild.

Birgit Thiemann