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Heftiger Regen an der Côte d’Azur: zweite tote Person entdeckt

CÔTE D’AZUR & PROVENCE

Zwei Tote - so lautet die bisherige Bilanz der starken Regenfälle an der Côte d’Azur am gestrigen Mittwoch. Vor allem im Departement Var führten die anhaltenden Niederschläge zu Überschwemmungen, vielerorts traten Flüsse über die Ufer.

Heute morgen um kurz nach zehn haben Taucher der Feuerwehr eine leblose Person aus ihrem Auto gezogen; unterdessen ist eine zweite Person aus dem Wrack geborgen worden, wie die Präfektur des Var mitteilt. Der Wagen war gestern vom Fluss Garonnette östlich von Sainte-Maxime mitgerissen und ins Meer gespült worden. 

Seit gestern Mittag stand das Departement Var unter der zweithöchsten Wetterwarnstufe „orange“ wegen Gewittern und starken Regenfalls, seither gingen bei ebenfalls starkem Wind für die Jahreszeit außergewöhnlich intensive Niederschläge vor allem im Küstenbereich herunter. Das Gebiet rund um den Golf von Saint-Tropez war besonders betroffen, speziell die Gegend um Sainte-Maxime. Zahlreiche Fahrzeuge wurden ins Meer gespült, nachdem die Garonnette über die Ufer getreten war. 

In Les-Arcs-sur-Argens gingen in wenigen Stunden 168 Millimeter nieder, in Le Luc 140, im Massif des Maures lokal bis zu 200 Millimeter.

Noch bis zum morgigen Freitag geht es regnerisch weiter, wenngleich der Präfekt die Wetterwarnung zu Regen und Gewitter heute Morgen um 8 Uhr aufgehoben hat. Die Lage bleibt indessen „orange“, was das Hochwasser der Flüsse im betroffenen Gebiet betrifft. Info: www.vigicrues.gouv.fr

Im benachbarten Departement Alpes-Maritimes hat es ebenfalls heftig geschüttet, zahlreiche Keller liefen voll Wasser und der Fluss Riou bei Mandelieu trat über die Ufer, was zur Beschädigung mehrerer Boote geführt hat. In Roquefort-les-Pins (D2285) und zwischen La Turbie und Cap d’Ail (D37) sind Felsbrocken auf die Straße gestürzt.