Haupt-Reiter

Pasteur 2 in Nizza: Weihnachtsbaum als Hoffnungsschimmer

WISSENSWERT

Zum ersten Mal seit seiner Eröffnung im Jahr 2015 schmückt sich Nizzas ultramodernes Hospital Pasteur 2 mit einem zehn Meter hohen Weihnachtsbaum. Auch das Kinderkrankenhaus Lenval an der Promenade des Anglais hat dieses Jahr wieder einen glitzernden Nikolaus zur Freude der kleinen Patienten aufgestellt.

Nizzas deutsche Stadträtin und Vize-Präsidentin des Aufsichtsrates des Universitäts-Krankenhauses Centre hospitalier universitaire de Nice, Christiane Dinges-Amiel, brachte es auf den Punkt: «Zum ersten Mal seit Bestehen des neuen Hospitals Pasteur 2 haben wir trotz hohen logistischen Aufwandes einen Christbaum als Zeichen der Hoffnung aufgestellt.» Gemeinsam mit dem anwesenden Personal stimmte sie dann «Oh Tannebaum» an – auf Französisch natürlich. 

Der kleinen Zeremonie folgte ein überaus sympathisches Konzert des krankenhauseigenen Orchesters, bestehend aus Ärzten, Pflege- und Verwaltungspersonal. Den Abschluss bildete ein für die Côte d’Azur sehr untypischer, aber liebevoll zubereiteter Aperitif: Glühwein und die traditionellen 13 Desserts der Provence erwärmten die Gemüter. Bürgermeister und Präsident des Aufsichtsrates des CHU Christian Estrosi sagte seine Teilnahme kurzfristig ab, da er einer Gedenkfeier zum Tod des Sängers Jonny Halliday beiwohnen musste.

Das Pasteur 2 im Nordosten der Stadt gilt als eines der modernsten Krankenhäuser Frankreichs und verfügt über 730 Betten, von denen 80 Prozent in Einzelzimmern sind. Auf 81.000 Quadratmetern und zehn Etagen befinden sich unter anderem 26 Operationssäle und drei Kernspintomographie-Apparate. Das gesamte Parterre des Gebäudes ist für die Notaufnahme reserviert. Im Schnitt werden hier jährlich mehr als 80.000 Patienten behandelt. Insgesamt stehen 1000 Parkplätze zur Verfügung.

Die Investitionssumme für die Erbauung des Pasteur 2 betrug 425 Millionen Euro.