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Picasso-Villa in Mougins für rund 20 Millionen Euro versteigert

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Das Haus in Mougins, in dem Pablo Picasso bis zu seinem Tod wohnte, erhält einen neuen Besitzer: 20,196 Millionen Euro bot ein neuseeländischer Geschäftsmann mit sri-lankinischen Wurzeln gestern bei einer Auktion im Grasser Landgericht für das berühmte Gemäuer und erhielt den Zuschlag. Rayo Withanage hatte sich schon einmal für den Kauf des Hauses interessiert, konnte damals die nötigen Mittel aber nicht auftreiben.

Picasso-VillaDie Villa gehörte zuletzt einem niederländischen Investor, der sie von Catherine Hutin-Blay, Tochter von Picassos letzter Frau Jacqueline Roque-Picasso, erworben hatte.

Bei dem im 18. Jahrhundert errichteten einstigen Wohnsitz des berühmtesten Künstlers des 20. Jahrhunderts handelt es sich um einen Gebäudekomplex mit 800 Quadratmetern Wohnfläche. Vom Meister selbst, der das Haus 1961 erworben und bis zu seinem Tod im Jahr 1973 bewohnt hatte, finden sich keine Spuren mehr. Lediglich das ehemalige Atelier des Spaniers, der hier besonders kreativ war, ist noch in seiner alten Form erhalten. Doch auch dort erinnern heute nur noch ein paar Farbspritzer auf der Wand an den Großmeister der Klassischen Moderne.

Rayo Withanage, der die Picasso-Villa gestern ersteigerte, hat nun zwei Monate Zeit, den gebotenen Kaufbetrag aufzutreiben.