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„Les Colibris“: Neues Montessori-Collège in Sophia-Antipolis

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Seit Jahren ließen Eltern und auch Schüler der zweisprachig französisch-englischen Montessori-Grund- und Vorschule „Les Colibris“ in Sophia-Antipolis nicht locker: Immer wieder drängten sie auf die Einführung einer Mittelstufe für 12- bis 15-Jährige, auf Französisch collège. Ab dem nächsten Schuljahr wird das ganzheitliche und unabhängige Montessori-Programm nun auch für die Älteren angeboten.

Laut der pädagogischen Leiterin Gina Wattel unterscheidet sich das Montessori-Konzept sehr vom traditionellen Schulmodell, denn es basiert auf dem Glauben an die angeborene Intelligenz eines jeden Kindes. Die Schüler werden nicht mit Informationen gefüttert, um eine Prüfung zu bestehen. Es werden ihnen vielmehr spezifische Instrumente für ihre Entwicklung zur Verfügung gestellt, die sie allein oder mit ihren Kameraden entdecken können.

Projekte sind so angelegt, dass Kinder eher durch selbst handeln lernen als nur durch Lesen und Aufsagen. “Sie lieben, was sie tun, weil sie engagiert sind”, erklärt Gina Wattel.

Kinder blühen auf

Viele, selbst anfangs skeptische Eltern sind mit der Zeit begeisterte Anhänger der Montessori-Methode geworden, nachdem sie gesehen hatten, wie ihre Kinder aufblühten, was Wissen, aber auch Kreativität betraf. Sie ist also ein Segen für Familien, deren Kinder im stark strukturierten französischen Schulsystem nicht zurechtkommen.

Gina Wattel ist stolz, wenn die Eltern die Ergebnisse sehen und nach weiterführenden Klassen fragen: “Ich freue mich sehr darüber, das heißt auch, dass die Eltern die Erziehung ihres Kindes bewusst planen.” Sie unterstreicht, dass viele Paare mehr Zeit in die Diskussion über den Kauf eines Hauses oder Autos investieren als über den Ausbildungsplan und somit die Zukunft ihrer Kinder.

Jahrelang haben die Gründer von „Les Colibris“, Gina und Nicolas Wattel, an der nächsten Phase der Schule gearbeitet. Viel Vorbereitung für die neue Klasse für 12- bis 15-Jährige war nötig, da der Lehrplan und die Umgebung für die älteren Schüler vollkommen anders sind als für die Jüngeren.

Die Montessori-Methode beruht unter anderem darauf, dass ein Klassenraum den Entwicklungsstufen der Kinder entspricht. In den ersten Klassen dienen die Unterrichtsmaterialien beziehungsweise Spielzeuge dazu, die sensorielle Aufmerksamkeit und die feinmotorischen Fähigkeiten zu entwickeln. Dann geht es weiter zu Sprache, Mathematik, Problemlösung usw.

Für die Heranwachsenden ist das Klassenzimmer so gestaltet, dass Handfertigkeiten und Verantwortlichkeiten des Lebens gelehrt werden. Es ist wie ein Haus angelegt – mit einer Küche und einem Arbeitszimmer, und um beides müssen sich die Schüler kümmern.

Sie führen zusammen Projekte aus, stellen Produkte her, die sie auf ihrem eigenen Markt kaufen und verkaufen, und vieles mehr.

Die Verbindung zum nationalen französischen Lehrplan wird durch eine Reihe von Vorhaben und interdisziplinärer Arbeit hergestellt, oft auch durch den Besuch lokaler Experten wie Ingenieuren, die praktische Beispiele ihres Alltags zeigen.

Start im September

Die neue weiterführende Klasse für 12- bis 15-Jährige startet im kommenden September. Sie ist das zweite Montessori-collège in den Alpes-Maritimes und das einzige zweisprachige (Englisch/Französisch). Anmeldungen werden noch entgegengenommen.

Die Schule lädt herzlich zu einem Besuch ein. “Wir freuen uns auf Eltern und Kinder, die die Klassenzimmer und das Umfeld entdecken und ein Gefühl für unsere schöne Schule bekommen möchten.”

 

Ecole Montessori Internationale "Les Colibris"
3735 route des Dolines
06410 Biot / Sophia-Antipolis
Tel. +33 (0)4 93 63 29 96

www.ecole-montessori-colibris.com