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„No Finish Line“: Mehr als 300.000 Euro für Kinder

SPORT

Mehr als 200.000 Kilometer sind Läufer auf der ganzen Welt in gut einer Woche zugunsten von Kinder-Projekten gerannt: 6120 Teilnehmer in 19 Ländern waren dem Aufruf aus Monaco gefolgt, sich an der 21. Ausgabe von „No Finish Line“ zu beteiligen, die wegen des Coronavirus erstmals nicht zentral im Fürstentum stattfand. Jeder Sportler war für sich allein unterwegs, und seine Resultate gingen mithilfe einer speziellen App in die Wertung in Monaco ein.

Pro gelaufenem Kilometer spendet der monegassische Verein Children & Future in diesem besonderen Jahr ausnahmsweise 1,50 Euro (statt einem Euro) für kranke oder benachteiligte Kinder, also insgesamt 317.704 Euro. Seit dem ersten Lauf vor gut 20 Jahren sind mehr als vier Millionen Euro zusammengekommen.

Außerdem wurden jede Menge Spielzeug, Bücher DVDs für Kinder und Schulen in den von Sturmtief Alex im Oktober überfluteten Tälern in den Seealpen gespendet.

Blick auf die sportlichen Resultate

Unglaubliche 756 Kilometer lief während der neun Wettbewerbstage Didier Da Costa. Er ist damit einsame Spitze, gefolgt von Alain Forcella mit 615 und Christian Dal Corso mit 486 Kilometern.
Unter den Frauen war Karine Borgheresi die Fleißigste mit 394 Kilometern, gefolgt von Cathy Muller (376 km) und Laura Gross (301 km).
Das beste Team war Barclays Monaco mit Fight Aids Monaco (gemeinsam 10.181 km), gefolgt vom Centre Cardio Thoracique Monaco mit 8384 und SBM Offshore mit 7368 Kilometern.

Am Start waren Teilnehmer unter anderem aus Kanada, Australien, Bolivien, Thailand, USA und Südafrika.