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4. E-Rallye Monte-Carlo: SAP Labs France auf dem Podium

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Die Entscheidung fiel am legendären Col de Turini, und am Ende war es eine Angelegenheit von Sekunden: Der für die SAP Labs France gestartete Frédéric Ozon gewann mit seiner Frau als Co-Pilotin die vierte E-Rallye Monte-Carlo. Die Elektro-Version der berühmten großen Schwester führt über dieselben Strecken wie das Original zu Anfang des Jahres.

Frédéric Ozon und seine Frau Marjorie Glatigny-Ozon sind seit rund zehn Jahren in ihrer Freizeit im Rallye-Sport aktiv. Ozon, der hauptberuflich bei der SAP-Niederlassung in Sophia-Antipolis arbeitet, ist nebenbei Präsident des Automobilclubs Nizza. Dass er heute mit einem Tesla Model S 75D bei Rallyes an den Start geht, verdankt er seinem Arbeitgeber. Die SAP Labs France setzen auf E-Mobilität: Wer sich für einen Firmenwagen entscheidet, muss ein Elektro-Modell wählen.

Platz zwei hatten sich bei ihrer Ankunft in Monaco die favorisierten Artur Prusak und Thierry Benchetrit vor Frédéric Mlynarczyck und Christophe Marques (beide Teams im DS 3 Crossback E-Tense) gesichert.

Seit 1995 bereits veranstaltet der monegassische Automobilclub, der nicht nur Rallyes, sondern auch das Formel-1-Rennen im Mai organisiert, Rallyes für Elektro-Fahrzeuge. Der Name der Wettfahrten wurde seither mehrfach geändert und die Rallye 2016 schließlich in E-Rallye Monte-Carlo umgetauft. An den Start gehen dürfen ausschließlich reine Elektro- oder wasserstoffbetriebene Fahrzeuge. Ziel der E-Rallye ist es, die Leistungsfähigkeit von Autos mit alternativen Antriebstechniken zu demonstrieren.

Für die SAP Labs France waren zwei Teams dabei: Neben dem späteren Sieger-Duo noch ein Team in einem Kia e-Niro – sehr zur Freude auch für den Geschäftsführer der Labs, Hanno Klausmeier. Er konstatiert: „Wenn wir wirklich etwas für die Umwelt tun wollen, brauchen wir starke Aktionen.“

AS