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Auf den Plätzen in Frankreich darf wieder Golf gespielt werden!

SPORT

RZ-Golf-Kolumnist Raimund Theobald hat gute Nachrichten in dieser seltsamen Zeit. Der Golfclub Bluegreen Estérel, über den wir in der RIVIERAZEIT #318 (Ausgabe Juli/August 2020) berichtet haben, hat uns als erster die freudige Botschaft überbracht: Auf den Plätzen in Frankreich darf wieder Golf gespielt werden!

Bereits seit Ende November darf auf der Anlage in der Nähe von Fréjus wieder gespielt werden. Zunächst unter strengen Auflagen (20 km/3 Stunden-Regelung) und den üblichen Hygienevorschriften, seit Dienstag nun wieder ganz frei, was Anreise und Spieldauer betrifft. Das ist ein schönes Vor-Weihnachtsgeschenk für die stark reglementierten Menschen in Frankreich der letzten Wochen.

Besonders hart getroffen hatte es wohl die Menschen im Süden des Landes, wo man sich bei herrlichem Wetter etwas Besseres hätte vorstellen können, als zu Hause eingesperrt zu sein.

Bei aller Freude und Erleichterung sollten wir Golfer nicht vergessen, welch großer Aufwand es für die Betreiber einer Golfanlage ist, den Betrieb in diesen Zeiten am Laufen zu halten. Die Kontrolle über die Einhaltung der Corona-Regeln obliegt dem Betreiber, die Erhaltung der Platzqualität während des Lockdowns, die Weiterbeschäftigung qualifizierter Mitarbeiter und vieles mehr stellt viele Golfplatzbesitzer vor fast unlösbare Probleme.

Daher sollte das Wort „Solidarität“ ein Schlagwort in dieser Zeit werden – und nicht die Frage nach Reduzierung oder Rückerstattung der Mitgliedsbeiträge während der Coron-Krise! Getreu dem (fast) jedem bekannten Motto “In guten wie in schlechten Tagen“…

Ich wünsche Ihnen schöne Festtage, einen hoffnungsvollen Blick auf das nächste Jahr und dass wir uns alle wieder gesund am Abschlag treffen!

Herzlichst,
Raimund Theobald