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+++ Corona-Update +++ Schlussverkauf & vorgezogene Sperrstunde

WISSENSWERT

Während der Beginn des Winterschlussverkaufs in Frankreich auf den 20. Januar verschoben wurde, hat er in Monaco bereits am vergangenen Samstag begonnen. Heute fällt der Startschuss in Italien. Speziell im Departement Alpes-Maritimes sind die Händler doppelt getroffen: Die hier seit dem 2. Januar geltende vorgezogene Sperrstunde ab 18 Uhr erschwert Einkaufstouren nach Arbeitsschluss.

Sechs Wochen lang – bis zum 15. Februar – können Schnäppchenjäger in Monaco seit Samstag, 2. Januar, auf die Pirsch gehen. Händler vor Ort werben damit, sofort Reduktionen von bis zu 80 Prozent anzubieten. In den benachbarten Alpes-Maritimes wie in ganz Frankreich ist der Start des Winterschlussverkaufs um zwei Wochen auf Mittwoch, 20. Januar, verlegt worden. Anstatt der üblichen sechs dauert er diesmal nur vier Wochen (bis 16. Februar). Durch die Verschiebung sollen von den Corona-Maßnahmen gebeutelte Händler länger die Gelegenheit haben, Ware zu regulären Preisen zu verkaufen.

Im benachbarten Ligurien beginnt der offizielle Winterschlussverkauf am heutigen Montag.

Sommer- und Winterschlussverkäufe sind in Frankreich nach wie vor wichtige Termine. Für üblicherweise sechs Wochen wird Ware der laufenden Saison mit starken Preisnachlässen verkauft. Die seit Samstag, 2. Januar, und bis auf vorerst unbestimmte Zeit geltende Sperrstunde ab 18 Uhr in den Alpes-Maritimes und 14 anderen Departements im Osten des Landes dürfte Schnäppchenjägern ihre Jagd nicht eben erleichtern.

In den benachbarten Departements Var und Bouches-du-Rhône dauert die coronabedingte Sperrstunde nach wie vor täglich von 20 bis 6 Uhr. Grund für die verlängerte Sperrstunde in 15 Departements ist die dortige stärkere Viruszirkulation. Sie soll vor allem soziale Kontakte limitieren. Wer nach Beginn der Sperrstunde unterwegs ist, muss wie bisher eine attestation de déplacement mit einem triftigen Grund (u.a. Beruf, Arztbesuch, Reise, Gassigehen mit dem Haustier) vorweisen.