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Germanwings-Absturz: Runde zwei im Schadensersatzprozess

CÔTE D’AZUR & PROVENCE

Gut fünf Jahre nach dem Absturz einer Germanwings-Maschine in den französischen Alpen nördlich von Nizza verhandelt das Essener Landgericht seit gestern über eine Zivilklage von Angehörigen getöteter Insassen auf höheres Schmerzensgeld.

Die Klage richtet sich gegen die Lufthansa und eine Lufthansa-Flugschule in den USA, an der der Copilot des Unglücksjets ausgebildet wurde. Wann das Urteil kommt, steht noch nicht fest.

Wie berichtet, soll der vermutlich unter Depressionen leidende Copilot das Flugzeug absichtlich zum Absturz gebracht haben, um sich selbst zu töten.

Die Germanwings-Maschine stürzte am 24. März 2015 auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf ab. Auch 72 Deutsche kamen dabei ums Leben. Viele der Opfer kamen aus Nordrhein-Westfalen, darunter 16 Schüler und zwei Lehrerinnen eines Gymnasiums in Haltern am See (Kreis Recklinghausen).

R.L.