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Golfen im Côte d’Azur-Winter: diesmal nicht – merci, Corona

SPORT

Das Coronavirus schränkt das Leben jedes einzelnen ein. Eine Gruppe aber leidet ganz besonders unter den französischen Lockdown-Regelungen, weiß RZ-Kolumnist Raimund Theobald. Die Spezies des Golfers scharrt vor allem im Süden des Landes mit den Hufen: Blauer Himmel, an die 20 Grad, in der Sonne mehr – und alle Plätze sind geschlossen.

Zuerst dachten wohl die meisten Golfer in Frankreich, ab 15. November geht es wieder los. Fehlanzeige! Wie es aussieht, bleiben die aktuellen Corona-Maßnahmen noch bis Ende des Jahres bestehen. Schade, dass die französischen Behörden bei den Amateur-Sportarten nicht unterscheiden zwischen Sport in Hallen oder Stadien und Sportarten in der freien Natur.

Anders in Deutschland, wo der Golfsport nicht unter die verbotenen Sportarten fällt und unter besonderen Vorgaben gespielt und trainiert werden kann.

Ein kleiner Trost für den Côte d’Azur-Golfer ist vielleicht die Tatsache, dass die meisten Spieler in der Schweiz, in Österreich und Deutschland und natürlich in allen Höhenlagen während des Winters auch nicht golfen können. Dort ist es das sichtbare „weiße Virus“, das den Lockdown verursacht.

Nicht verzweifeln! Mentales Training, Golf im TV, körperliche Fitness und Ausdauertraining oder auch Putten im Wohnzimmer sind Dinge, die ein positives Gefühl vermitteln… Und nicht vergessen: Der nächste Frühling kommt bestimmt – und auf den freuen wir uns ganz besonders!
Bis dahin, im Frühling 2021!

Raimund Theobald