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Kunst, die schmeckt: Skulptur von Dorothée Selz eingeweiht

KUNST & KULTUR

Im Vorfeld des ersten „Week-end du Design et des Arts“ Anfang Oktober in Antibes ist gestern eine Skulptur von Dorothée Selz im Cap d'Antibes Beach Hotel eingeweiht worden. Das Kunstwerk überzeugte nicht nur mit seinen bunten Farben.

Kunst, die auch Kinder begeistern würde: Genau einen Monat, bevor das „Week-end du Design et des Arts“ im Chapiteau Pinède Gould im Ortsteil Juan-les-Pins startet, ist gestern eine Skulptur des Ehrengastes Dorothée Selz im Cap d'Antibes Beach Hotel eingeweiht worden. Bekannt für ihre kurzlebigen, essbaren Skulpturen, bringt sie das Motto „Autour de la table“ des geplanten Kunst- und Design-Wochenendes in ihren Werken zum Ausdruck.

Ihre Skulptur „Double Ondulation“ besticht durch ihr farbenfrohes Äußeres und wurde förmlich lebendig, als das Publikum dazu animiert wurde, zu kosten. Selz erklärte: „Die Skulptur besteht im Wesentlichen aus Styropor, ist jedoch mit einem gefärbten Gelée Royale überzogen.“ In der Skulptur steckten zudem zahlreiche Holzstäbchen, an denen süße Köstlichkeiten wie Pralinen, Marshmallows oder Geleefrüchte aufgespießt waren. Diese bunten Spezialitäten habe sie in Zusammenarbeit mit Mickaël Creton, dem Konditor des Cap d'Antibes Beach Hotels, kreiert.

Die essbaren Skulpturen der weltweit bekannten „eat artiste“ schmücken bereits die Werbeplakate des Events, das seine Premiere vom 5. bis 7. Oktober feiert. Auf 900 Quadratmetern Fläche können die Besucher raffiniert designte Tische, Dekorationen, Geschirr und Gedecke entdecken. Kunst und Alltag sollen im Chapiteau Pinède Gould zusammengeführt werden. Die Produkte und Werke, die von Kunsthandwerkern und Industrie-Designern stammen, stehen außerdem zum Verkauf.

Die 72-jährige Patin des Events freut sich darauf, weitere Skulpturen zu präsentieren und die Besucher visuell als auch gustatorisch zu beglücken. „An dem Wochenende werde ich zehn kleinere Skulpturen ausstellen, die in Zusammenarbeit mit sechs verschiedenen Köchen und einem Konditor entstehen“, verriet Selz.

Catharina Jäckel