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Macron-Rede: Lockdown in Frankreich vorerst bis 11. Mai

WISSENSWERT

In seiner vierten Rede an die Nation seit Beginn der Coronakrise in Frankreich hat Staatspräsident Emmanuel Macron gestern Abend eine Verlängerung der strengen Ausgangsbeschränkungen bis mindestens 11. Mai angekündigt. Bereits seit dem 17. März sind die Bewohner des Landes gehalten, weitestgehend zuhause zu bleiben.

Ab dem 11. Mai soll die Ausgangssperre in Etappen aufgebhoben werden, sofern die Bürger sich bis dahin an die Regeln halten, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, sagte Emmanuel Marcon gestern Abend vor rund 36,7 Millionen Fernseh-Zuschauern.

Schulen

Wiedereröffnen sollen ab dem 11. Mai nach und nach Schulen und Krippen, während Universitäten noch geschlossen bleiben.

Hotels, Restaurants, Cafés

Die für die wirtschaftliche Lage der Côte d’Azur so wichtigen Hotels, Restaurants und Cafés, aber auch Kinos, Theatersäle und Museen hingegen sollen zunächst weiter geschlossen bleiben. Ab Mitte Mai solle geschaut werden, wie es mit diesen Einrichtungen weitegehen werde.

Festivals

Vor Mitte Juli werde kein Festival mit größerem Publikum stattfinden. In Gefahr sind damit auch diverse Musik-Festivals an der Côte d’Azur. Die Jubiläumsausgabe von "Jazz à Juan" in Antibes etwa ist vorerst abgesagt, wird aber möglicherweise nachgeholt. Was mit Nizzas Jazz-Festival in diesem Jahr wird, steht ebenso noch in den Sternen. Gleiches gilt für die Feuerwerk-Festivals im Sommer an den Stränden von Cannes, Antibes, Nizza und im Hafen von Monaco.

Sommerurlaub

Von einem Sommerurlaub außerhalb des Schengen-Raumes müsse man sich ebenso verabschieden, die Außengrenzen der EU blieben vorläufig geschlossen.

Berufsleben

Das reguläre Arbeitsleben wiederum soll ab dem 11. Mai wieder anlaufen.

Macrons Rede

Die gesamte Rede Macrons ist hier abrufbar.