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Monaco Foundry: Neues Konzept für Startups im Fürstentum

WIRTSCHAFT

Die zu Jahresbeginn im Fürstentum gegründete „Monaco Foundry“ wendet sich an Unternehmensgründer, will aber bewusst mehr sein als ein klassischer Startup-Inkubator. Das Konzept ist als umfassendes Hilfs-Programm gedacht, das auf außergewöhnliche Partnerschaften und die Schaffung von Werten statt purer finanzieller Rendite setzt.

Am Anfang stand eine Beobachtung, die die Gründer Fabrice Marquet (Wissenschaftler und ehemaliger Direktor von MonacoTech) und Brian Frederiksen (Unternehmer und ehemaliger Chief Operating Officer bei Merck), immer wieder machten: Auf der einen Seite gibt es Investoren, die den notwendigen Treibstoff liefern, aber manchmal eine zu buchhalterische Vision des Start-ups haben, das sie als sehr riskante Anlagen betrachten. So managen sie oft unzählige Unternehmen, ohne ihnen wirklich bei ihrer Entwicklung zu helfen. Auf der anderen Seite bringt der "klassische" Inkubator zwar viel Wert und Unterstützung für Unternehmer, aber er richtet sich mit – zu – kurzen Programmen vor allem an Erstunternehmer, was nach Meinung der Foundry-Gründer für einen erfolgreichen Scale-up nicht ausreicht.

Fabrice und Brian hingegen wollen einige wenige handverlesene Unternehmen langfristig und mit echtem Engagement unterstützen. Helfen wird ihnen dabei neben ihrer Erfahrung ihr umfangreiches Netzwerk an einflussreichen Businessleuten auf der ganzen Welt.

Partnerschaft mit den Unternehmern

Während andere nach einem Consulting-Modell arbeiten, geht die Monaco Foundry eine Partnerschaft mit Unternehmen ein und teilt die Risiken sowie den Erfolg mit ihnen. Zeitsparen und schnelles Vorankommen sind Schlagwörter.

Fabrice Marquet erklärt: "Mit der Monaco Foundry geben wir den Unternehmen, mit denen wir zusammenarbeiten und die aktuell nur über sehr begrenzte finanzielle Mittel verfügen, Zugang zu Menschen, die sie ohne uns nicht treffen würden.»

Der menschliche Faktor ist eine wesentliche Voraussetzung für die Zusammenarbeit mit der Monaco Foundry. "Wenn wir überprüft haben, dass das Team sich bewährt hat, dass die Leute eine gewisse Erfahrung und Potential haben, interessieren wir uns für die Menschen. Wenn wir auch nur den kleinsten Anflug von Arroganz verspüren, wenn wir anfangen zu verhandeln oder wenn es einfach nicht passt, kommen wir nicht zusammen.“

MC

www.monacofoundry.com