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Startschuss für den Sommerschlussverkauf in Frankreich ist gefallen

Geld, Brieftasche

Am 15. Juli startete der Sommerschlussverkauf in Frankreich. Bis zum 11. August können Händler die Frühjahrs- und Sommerkollektionen zu Schnäppchenpreisen verkaufen. Die Corona-Pandemie hat jedoch große Auswirkungen auf den Einzelhandel: Einerseits befinden sich Konsumenten momentan eher auf Sparkurs, andererseits halten die Hygienevorschriften viele davon ab, wie gewohnt shoppen zu gehen.

Franzosen tendieren zurzeit dazu, Geld nur für ihre Grundbedürfnisse auszugeben. Der derzeitige Trend sieht daher so aus, dass eher ein sparsamer und verantwortungsbewusster Konsum praktiziert wird, woran sich wohl auch künftig vorerst nicht viel ändern wird. Dies belastet den Einzelhandel sehr, denn die Lagerbestände sind gefüllt mit Ware, die verkauft werden muss. „Das ist die letzte Chance für Händler, ihre Ware nach einer besonders schwierigen Saison loszuwerden“, sagt Yohann Petiot, Generaldirektor des französischen Handelsverbands, der Lokalzeitung Nice Matin.

Die Hygienevorschriften ermutigen Konsumenten nicht unbedingt zum Einkaufen. Oftmals sind Umkleideräume nicht zugänglich. Mund-Nasen-Bedeckungen und Handdesinfektionsmittel tragen auch nicht gerade zum Komfort der Kunden bei. Händler befürchten, dass Konsumenten sich aus diesem Grund eher dem Online-Shopping zuwenden.

Die Einhaltung der vorgegebenen Hygienevorschriften und Sicherheitsabstände sind jedoch unerlässlich. Präsident Emmanuel Macron kündigte an, dass das Tragen von Masken in geschlossenen Räumen ab 1. August obligatorisch ist.

Elwira Otto