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Trinkwasser: Gute Qualität im Süden

Frankreichs Verbraucher-Organisation UFC-Que Choisir hat eine neue Studie über die aktuelle Wasserqualität in Frankreich veröffentlicht. Aus den Wasserhähnen von rund 1,5 Millionen Franzosen fließt unreines Wasser - nicht aber bei den Menschen an der Côte d'Azur.
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Einer aktuellen Studie der Verbraucher-Organisation UFC-Que Choisir zufolge ist die Wasserqualität in Frankreich nach wie vor gut. 98 Prozent aller Franzosen können ihr Leitungswasser demnach völlig sorglos genießen. Nichtsdestotrotz haben rund 1,5 Millionen Menschen in Frankreich dieses Privileg nicht.

Einer der hauptsächlichen Faktoren für die Verschmutzung von Trinkwasser ist die Landwirtschaft. Im Gegensatz zu landwirtschaftlich stark genutzten Gebieten schneiden Stadtgebiete in der Studie besser ab.

In den Departements Alpes-Maritimes sowie im Var besteht kein Grund zur Sorge. Die Ergebnisse, die aus der Veröffentlichung hervorgehen, bestätigen eine gute Wasserqualität. In der Gegend rund um Nizza wurde nur der Ort Falicon nicht mit der besten Note, sondern nur der zweitbesten - „ausreichend“ - bewertet.

Im Var erhielten nur Bandol, Hyères und Le Castellet diese Note, alle anderen schnitten gut ab. Die Organisation stuft die Trinkwasserqualität von „bonne“ über „passable“, „médiocre“ und „mauvaise“ bis hin zu „très mauvaise“ ab.

UFC-Que Choisir ließ das Wasser auf sechs Schadstoffe untersuchen: Nitrate, Pestizide, Kolibakterien, Selen, Aluminium und Radioaktivität.

Aktuelle Informationen zur Qualität des französischen Trinkwassers finden Sie auch unter diesen Links: http://www.sante.gouv.fr/resultats-du-controle-sanitaire-de-la-qualite-de-l-eau-potable.html sowie http://www.quechoisir.org/app/carte-eau/

Nikta Vahid