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Côte d’Azur in Startlöchern: Welche Strände machen wieder auf?

WISSENSWERT

Am morgigen Samstag, 16. Mai, sollen an der Côte d’Azur öffentliche Strände wieder öffnen dürfen. Das letzte Wort hat der Präfekt jedes Departements. Für die Alpes-Maritimes gilt grundsätzlich: Das “Verweilen” am Strand bleibt verboten; erlaubt wird nur, was in Bewegung geschieht - Spazieren, Schwimmen, Surfen… Aber die gute Nachricht: Das Gros der Strände wird wieder zu betreten sein!

Alle Städte, deren Bürgermeister ihm die Anfrage stellen würden, dürften ihre Strände unter bestimmten Bedingungen wieder eröffnen, hatte Bernard Gonzalez, Präfekt der Alpes-Maritimes, Anfang der Woche verlauten lassen. Erlaubt werde eine “dynamische Nutzung” der Strände, sprich: um zu spazieren oder individuell Sport zu treiben. Der “klassische Strandbesuch” mit Handtuch-Ausbreiten zum Sonnen und Picknicken bleibe weiterhin verboten.

Zwölf von 16 Küstenstädten des Departements Alpes-Maritimes hatten eine Anfrage gestellt, alle sind am heutigen Freitag positiv beantwortet worden. Kein Eröffnungs-Gesuch kam RZ-Informationen zufolge von den östlich gelegenen Orten Eze, Beaulieu-sur-Mer, Villefranche-sur-Mer und Saint-Jean-Cap-Ferrat.

Privatstrände sollen grundsätzlich noch geschlossen bleiben und vermutlich - wie Cafés und Restaurants - zum 2. Juni grünes Licht bekommen.

Im Var gibt es 27 Gemeinden an der Küste. Hier könnte sich die Öffnung der vielen einzelnen Strände in unzähligen Buchten differenzierter gestalten. Es werden nicht sofort alle Abschnitte öffnen, so viel ist durchgesickert. Aber immerhin: je nach Strandgröße könnte entschieden werden, dass auch das “Liegen” mit gebührendem Abstand zum Nachbarn erlaubt wird. Welche Strände tatsächlich öffnen, soll zum Wochenende kommuniziert werden.

Im Departement Bouches-du-Rhône westlich des Var wiederum werden die Strände laut aktuellem Stand nicht vor dem 25. Mai, in Marseille nicht vor dem 1. Juni öffnen.

Boote & Yachten

Wieder erlaubt wird ab dem kommenden Wochenende die Ausfahrt aufs Meer mit dem eigenen Boot. Auch hier gilt allerdings die 100-Kilometer-Regel und das Verbot, mit mehr als zehn Menschen zugleich an Bord zu sein.